Selbstmotivation

Hallo, schön dass Sie da sind!

Im heutigen Blog geht es um das Thema Selbstmotivation. Ein Thema, das uns ständig begleitet, manchmal bewusst oder manchmal unbewusst.

Die Fähigkeit der Selbstmotivation ist untrennbar an unsere Lebensqualität gekoppelt.

Wieso? Nun, durch Selbstmotivation erreichen wir große oder kleine Ziele, sehen Verbesserungen oder befreien uns durch das Handeln von unbequemen Aufgaben.

„Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt, der andere packt sie an und handelt.“

Dante Alighieri

Der bekannte Psychologe und Autor Daniel Goleman beschreibt Selbstmotivation so:

Selbstmotivation ist der eigenständige Drang zur Zielerreichung und Selbstverbesserung.

Selbstmotivation ist die Hingabe für persönliche Ziele.

Selbstmotivation bedeutet Initiativergreifung und Bereitschaft, Chancen anzunehmen.

Selbstmotivation ist Optimismus trotz erfahrener Rückschläge.

Alle 4 Aussagen kennen Sie bestimmt und haben sie auch schon selbst erlebt, nicht wahr?

Selbstmotivation generiert im Ergebnis immer Erfolg und wer will das nicht in seinem Leben?

GIB JEDEM TAG DIE CHANCE, DER SCHÖNSTE DEINES LEBENS ZU WERDEN.

Mark Twain

Natürlich haben wir alle mal Zeiten in denen wir so gar nicht aktiv sind oder sein wollen. Das ist natürlich. Solch eine Zeit lädt uns vielleicht ein, einfach mal abzuschalten, mehr zu entspannen und Abstand zu allen möglichen Dingen zu bekommen.

Es gibt 2 Arten der Selbstmotivation:

Die extrinsische und die intrinsische Motivation:

Die extrinsische Motivation bedeutet Anreiz mit Belohnung, von außen gegeben.

Klar freut sich unser Belohnungssystem, wenn wir etwas bekommen. Und es macht auch Spaß, wenn der Chef oder die Chefin wahrnimmt, dass man etwas geleistet hat.

Das ist gut und richtig, solange wir uns nicht nur auf diese Art der Motivation fokussieren.

Denn diese Motivation beinhaltet, dass jemand anderes bestimmt was getan werden sollte und wie das zu bewerten ist. Natürlich ist dies ein alltäglicher Vorgang im Arbeitsleben. Das kann aber zu Frustration und Stress führen, wenn der oder die Vorgesetzte nicht weiß, wie wichtig Motivation ist und welche Motivationstechniken es gibt.

Die extrinsische Motivation kann auch Abhängigkeit fördern, wenn man sich nur auf diese Art der Motivation, einlässt. Man wird abhängig, weil ein anderer bestimmt und man alles mögliche tut, um durch Lob oder Geld motiviert zu werden.

Durch diese Art der Selbstmotivation kann auch ein Gefühl der Ohnmacht entstehen. Dies wiederum führt zu Frustration und Stress.

Die intrinsische Motivation veranlasst uns, eigene Ziele zu kreieren, den Weg dahin selbst zu bestimmen und die kleinen oder großen Erfolge zu feiern, wie es uns gefällt. Ganz nach unserem Gusto, so wie es uns wirklich guttut.

Das heißt, hier ist man ohne äußeren Druck und absolut unabhängig im Denken, Handeln, Hingabe an das eigene Tun.

Durch die eigene Verantwortungsübernahme, ein Teil der Selbstmotivation, kann man seine Ergebnisse besser einschätzen und ggfs. sein Wissen vergrößern, seine Fähigkeiten weiterentwickeln.

Denn die Selbstmotivation setzt voraus, ein Ziel zu haben und dieses erreichen zu wollen. Dabei erkennt man vielleicht, welches Wissen vertieft werden sollte, welche Fähigkeit fehlt oder optimiert werden müsste. Selbstmotivation fördert also auch das Lernen.

Das bedeutet, durch die Selbstmotivation mit ihren Ergebnissen kommt man auch weiter in seiner persönlichen Entwicklung.

Es entstehen auch durch das Lernen große oder kleine Erfolge und die braucht jeder in seinem Leben. Diese Erfolge veranlassen uns weiterzumachen, also stärken sie unsere Selbstmotivation.

„Das beste Training liegt immer noch im selbständigen Machen.“

Cyril Northcote Parkinson

Und es ist doch ein gutes Gefühl, wenn man abends bemerkt, welche Erfolge von einem selbst über den Tag verteilt, erschaffen wurden, nicht wahr?

Fragen Sie sich, welchen Sinn ein bestimmtes Ziel hat, welche positiven Gefühle Sie dabei haben und schon haben Sie ein gutes Fundament der Selbstmotivation.

Die intrinsische Motivation ist langfristig tatsächlich besser für unsere Lebensqualität.

Sie fördert Unabhängigkeit, mentale Freiheit und die Fähigkeit der Selbstreflektion.

Die Ergebnisse der Selbstreflektion zeigen auf, welche Blockaden gelöst werden sollten, in welchen Bereichen man sich verbessern könnte. Durch die Fähigkeit der Selbstmotivation hin zu einem Ziel, werden diese Ergebnisse automatisch mit bedacht, bearbeitet und die persönliche Entwicklung findet bewusst statt.

Zum Glück ist Selbstmotivation erlernbar.

Schauen Sie unter Tipps und Tricks. Ich verspreche, diese Tipps und Tricks sind hochinteressant!

Tipps und Tricks:

– „Selbstmotivation lernen- mit diesen Steps“ Autor Christin Prizelius

https://www.emotion.de/de/motivation/selbstmotivation-christin-prizelius-5520

Kritikfähigkeit, eine Kompetenz nicht nur für Führungskräfte

Inhalt:

  • Blogbeitrag zur sozialen Kompetenz: Kritikfähigkeit
  • 10 Fragen, um sich selbst besser zu verstehen
  • 22 Fragen, deren Antworten Dich zu mehr Kritikfähigkeit führen

Blogbeitrag zur sozialen Kompetenz: „Kritikfähigkeit“ als Teil einer Potenzialentfaltung

Vorneweg: Lieber entspannt hören statt lesen? Hier findest Du den passenden Podcast dazu.

Du neigst manchmal dazu, ungehalten auf Kritik zu reagieren?

Oder es fällt Dir schwer, Kritik ruhig und konstruktiv zu geben? Dein Gegenüber versteht Dich manchmal nicht?

Die Kommunikation während eines Kritikgespräches fühlt sich angespannt an?

Möglicherweise möchtest Du diesen Softskill oder diese Kompetenz für Dich verbessern.

Vielleicht glaubt Dein innerer Kritiker, eine Verbesserung dieser Kompetenz stärkt Dich in Deiner Interaktion mit Deiner Umwelt und fördert Deine Potentialentfaltung.

Lese in diesem Blogbeitrag konstruktive Gedanken zu diesem Thema.

Am Ende dieses Beitrages gibt es 2 hilfreiche Fragenblöcke.

Diese Fragen unterstützen Dich bei einem möglichen Selbst-Coaching.

Die Fragen im ersten Fragenblock helfen Dir, mehr Verständnis für Dich selbst, über Deine Emotionen, Reaktionen und Verhaltensweisen zu bekommen.

Im zweiten Fragenblock geht es darum, dass Du Dich selbst zu mehr Kritikfähigkeit befähigst.

Viel Spaß und viel Erfolge damit!

– Kritikfähigkeit, eine Kompetenz nicht nur für Führungskräfte

Kritikfähigkeit wird von uns allen immer wieder im Alltag gefordert.

Es ist nicht nur eine wichtige Fähigkeit von Führungskräften.

Auch im privaten Umfeld ist diese Kompetenz ein wichtiger Faktor für ein friedliches Miteinander oder um sich selbst zu entwickeln oder andere damit zu unterstützen.

Um die eigenen Sichtweisen und die Sichtweisen anderer zu verstehen macht es Sinn, ruhig und gelassen auf Kritik zu reagieren, empathisch zu sein und nötigenfalls die richtigen Fragen zu stellen.

Das gilt im gleichen Maßen natürlich auch, wenn ich selber Kritik üben möchte.

Empathie, Geduld und eine gute Fragentechnik sind dabei drei wichtige Kriterien, um das Gesprächsergebnis als Bereicherung für alle Beteiligten in den Alltag mitnehmen zu können.

Empathie, Geduld und eine gute Fragentechnik helfen die aus einem Kritikgespräch resultierende Lösungen, notwendige Handlungen, Veränderungen oder Entwicklungen besser umzusetzen. Ansonsten kann es passieren, dass durch einen inneren unbewussten Boykott notwendige Veränderungen oder Entwicklungen gar nicht oder nur verlangsamt geschehen.

In einem Changemanagement kann ein solcher innerer Boykott fatale Folgen haben.

Durch eine gute trainierte Kritikfähigkeit können die eigenen Werte und die Werte Anderer erkannt und für ein friedvolles Miteinander genutzt werden.

Wie soll die Entwicklung eines Unternehmens stattfinden, wenn jeder gleich die Ohren verschließt bei schlecht geäußerter Kritik und damit mögliche Chancen und Wachstum verhindert werden?

Eine gute Kritikfähigkeit ist immer und überall gefragt

Kritikfähigkeit ist ein Geben und Nehmen von unterschiedlichen Sichtweisen, Ideen, Lösungen und deren Beurteilungen.

Sie ist aus meiner Sicht eine Bereicherung im beruflichen wie im privaten Alltag.

In der Kompetenz „Kritikfähigkeit“ kommen selbstverständlich die eigenen individuellen Sichtweisen und damit verbundenen Beurteilungen einer Situation zum Tragen.

Die unterschiedlichen Beurteilungssysteme sind individuell und persönlicher Natur.

Mit Beurteilungssystem meine ich die Interpretation einer Situation mit ihren Gefühlen, ausgelöst durch die Prägung vorhergegangener ähnlicher Erlebnisse mit ihren Emotionen und deren Ergebnisse.

Dabei werden öfters nicht die Unterschiede zwischen der Situation in der Vergangenheit und der momentanen Situation genau wahrgenommen.

Die damit verbundenen Gefühle verhindern manchmal einen klaren Blick auf die Fakten.

Als Ergebnis passiert es, das die augenblickliche Situation durch ihre begleitenden Emotionen schnell abgelegt wird unter „Wut“ oder „Angriff“ oder „Zurechtweisung“ o.ä.

Das passiert fast sofort und bewusst.

Das Fundament Deiner Kritikfähigkeit sind die Erfahrungen mit den Emotionen, die in der Herkunftsfamilie gemacht wurden, die Prägungen durch den gesellschaftlichen Kontext (Kindheit, Teenagerzeit, Erwachsenenalter). Alle Erlebnisse sind in Deinem Bewusstsein und Unterbewusstsein gespeichert.

Wenn man zum Beispiel in der Kindheit Fehler gemacht hat und dafür jedes Mal kräftig ausgescholten wurde, ist das tief in uns verankert. Kommt jetzt im Erwachsenenalter jemand und zeigt uns einen Fehler auf und kritisiert uns, kann es passieren, dass man unangemessen reagiert.

Angst vor möglichen negativen Konsequenzen lassen einen laut werden oder bockig. Man ist nicht mehr in der Lage, die Fakten wahrzunehmen und seine eigene Handlungsweise ruhig zu erklären oder zu reflektieren.

Dieses sind unbewusster Vorgänge, die in Sekundenschnelle in unserem Inneren ablaufen.

Das führt zu unnötigen Konflikten oder Stresssituationen und wichtige Dinge bleiben oft deshalb ungesagt oder ungehört.

Auch können Werte wie Anerkennung und Wertschätzung nicht mehr gelassen eingefordert oder gegeben werden, wichtig für den konstruktiven Umgang mit Kritik.

Ob im beruflichen oder privaten Alltag – die Fähigkeit konstruktiv mit Kritik umzugehen, fördert ein friedliches Miteinander und erhöht die Motivation, mögliche und notwendige Veränderungen wahrzunehmen und zu gestalten.

Kritikfähigkeit setzt auch die Bereitwilligkeit zu lernen voraus. Kritikfähigkeit beinhaltet u.a. auch Mut sich selbst zu reflektieren und sich weiter zu entwickeln.

Eine Führungskraft, die diese Kompetenz entwickelt hat, schafft Raum für das Erkennen notwendiger Veränderungen und Entwicklungen durch eine offene, faire und respektvolle Unternehmenskultur.

Der Krankenstand sinkt und auch die Fluktuationsrate in den einzelnen Abteilungen

– Was kann man also tun, um möglicherweise diese Kompetenz zu optimieren?

Den 1. Schritt hast Du bereits getan. Du hast für Dich erkannt, dass es Sinn macht, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

In einem 2. Schritt lasse einmal die Situationen Revue passieren, in denen Du Kritik als sehr schlimm empfunden hast oder daraus ein Streit wurde.

1. Fragenblock

10 Fragen, um sich selbst besser zu verstehen:

  • Wie war diese Situation (Ort, Personen, Uhrzeit, ausreichend oder zu wenig Zeit für das Gespräch, Urlaub, Beruf, Privates, Umgebungsgeräusche, wer saß, wer stand und wo im Raum, Deine Kleidung > offiziell & unbequem oder bequem, leger)?
    Welche Gefühle sind hochgekocht in Deinem Inneren?
  • Waren die Kritiken inhaltlich richtig?
  • Gab es Bewertungen, die Du als unangemessen gehalten hast? Wieso?
  • Wurde möglicherweise einer Deiner persönlichen Werte verletzt oder gar nicht beachtet?
  • War Deine innere Rolle passend zu Deiner äußeren Rolle in diesen Situationen?
  • Wenn nein, wer warst Du innerlich (gescholtenes Kind?) und im Außen, Vorgesetzter oder Vorgesetzte?
  • Wo kommt die innere Rolle her? Aus der nahen oder fernen Vergangenheit?
  • Diese Situation aus der Vergangenheit, passte sie auch hier im Jetzt, in Deinem Erwachsenendasein?
  • Gab es Situationen, die sich ähnelten?
  • Könntest Du jetzt nach diesen Fragen zur Selbstreflektion, die Situation(en) aus der Vergangenheit in der Vergangenheit lassen und von neuen gegenwärtigen Kritiksituationen abkoppeln?

2. Fragenblock:

22 Fragen, deren Antworten Dich zu mehr Kritikfähigkeit führen: 

  • Weiß ich, dass ich an der Kritik anderer wachsen kann?
  • Kann ich Kritik annehmen und kann ich sie auch aus Distanz betrachten?
  • Kann ich anerkennen, dass Kritik oft sinnvoll ist?
  • Kann ich in einer Situation immer in meiner Mitte bleiben?
  • Höre ich aufmerksam zu und bleibe dabei fokussiert?
  • Ich erkenne den Kritiker immer an, egal wie unangenehm die Kritik für mich ist oder was ich von meinem Gegenüber denke?
  • Zeige ich meine Wertschätzung meinen Kritikern?
  • Frage ich bei Kritik immer nach wieso weshalb warum?
  • Fordere ich auch Respekt und Wertschätzung für mich ein?
  • Habe ich eine positive Selbstwahrnehmung, auch in schwierigen Situationen?
  • Zeige ich mich selbstbewusst?
  • Wie selbstbewusst und selbstsicher fühle ich mich bei Kritik?
  • Respektiere ich mich und meine Kompetenzen?
  • Bleibe ich immer sachlich?
  • Strahle ich Ruhe aus?
  • Äußere ich mich konstruktiv zeige ich konstruktive Aspekte?
  • Ich darf Fehler machen, oder kann sie mir erlauben?
  • Denke und handle ich Problemorientiert oder Lösungsorientiert?
  • Höre ich dem anderen ruhig zu?
  • Sehe ich immer unterschiedliche Perspektiven?
  • Respektiere ich meine Sichtweisen genug?
  • Respektiere ich die Sichtweisen anderer?

Vielleicht möchtest Du Begleitung oder Unterstützung, um diese soziale Kompetenz zu optimieren, vielleicht in speziellen Situationen?

Ich berate und unterstütze Dich gerne via Online-Coaching, wenn Du möchtest.

Wertschätzende Grüße

Angelika Langhammer Angelika Langhammer Ihre eCoachin

Mobil: +49(0)177 250 72 72;

Festnetz: +49(0)69 48 00 26 69